Die Globalisierung und ihre Ikonen: Gemeinsam Soros und Co. stoppen!

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Quelle: Unzensuriert

Globalisten wie Soros legen die Völker und Menschen in Ketten, um den Profit der Konzerne zu steigern. Foto: Info-DIREKT

Globalisten wie Soros legen die Völker und Menschen in Ketten, um den Profit der Konzerne zu steigern.
Foto: Info-DIREKT

Die vierzehnte Ausgabe des Magazins Info-DIREKT beleuchtet die Globalisierung aus verschiedenen kritischen Blickwinkeln. Wer steht hinter der Werbung für die Globalisierung? Gibt es Gegenmodelle? Welche Zukunft erwartet Menschen in einer globalisierten Welt?

Es ist zu befürchten, dass Menschen, Völker und Staaten nur noch nach marktwirtschaftlichen Kriterien beurteilt werden. Die Logik der Globalisten lautet: Es braucht keine Völker mehr, nur noch billige Lohnsklaven! Traditionen und Patrioten, die diese vertreten, sind Feinde in den Augen der Globalisierer. Stefan Magnet, Herbert Fritz, Marcus Franz, Patrick Lenart und Florian Meyer zeigen dies im Schwerpunkt auf.

Interview über NATO-Angriff auf Serbien

Der allgemeine Politik-Teil der aktuellen Ausgabe beschäftigt sich unter anderem mit einem Rückblick auf das NATO-Bombardement Serbiens vor genau 18 Jahren. Weshalb der Westen damals in Serbien einfiel und welche Auswirkungen dieser Bombenkrieg noch heute auf das Land hat, schildert Misa Djurkovic in einem aufschlussreichen Interview.

Eine scharfe Abrechnung

Neben zahlreichen anderen Artikeln ist auch „Eine scharfe Abrechnung“ im druckfrischen Info-DIREKT zu finden. Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Besprechung des ersten Buches von Lauren Southern. Die hübsche kanadische Journalistin, zuletzt an Bord der Identitären-Bootes beim Kampf gegen NGO-Schlepper, lässt darin kein gutes Haar an Multikulturalismus, Liberalismus und Globalismus.

Kultur für Heimatliebende

Im Kulturteil macht Alm-Experte Siegfried Ellmauer Lust auf unsere Heimat, indem er über Almen als Hort der Artenvielfalt und Teil unserer Identität berichtet.

Ebenso lesenswert ist das Interview mit der 24-jährigen Künstlerin Melanie vom „Varieté Identitaire“, die mit ihren nonkonformen Musikstücken für Begeisterung bei heimatverbundenen Menschen sorgt.

Unzeitgemäß und stolz darauf

Geheime Einblicke in die persönlichen Erlebnisse eines Burschenschafters bei seiner ersten Mensur, lassen die Info-DIREKT-Leser mitfühlen, was es heißt, sich mit scharfer Klinge gegenüber zu stehen.

ÖH-Wahl: Sozialisten legen zu, Debakel für Grüne – Extremer Linkskurs wird fortgesetzt

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Quelle: Unzensuriert

Auch dieses Mal zeigten die Studierenden an den Vertretungswahlen kein Interesse. Foto: James Mason-Hudson / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Auch dieses Mal zeigten die Studierenden an den Vertretungswahlen kein Interesse.
Foto: James Mason-Hudson / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Es sind Wahlen und (fast) keiner geht hin. Unter diesem Motto verlaufen alle zwei Jahre die Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft. Dieses Jahr gab es sogar einen neuen Minusrekord. Gerade einmal 24,48 Prozent der wahlberechtigten Studenten gaben an einer der 73 Hochschulen des Landes ihre Stimme ab. Angesichts dieses Desinteresses an dieser Form der Studentenvertretung stellt sich die Frage der demokratischen Legitimation der von einer zusehends schwindenden Minderheit gewählten Mandatare.

Grüne Studenten große Verlierer

Während die ÖVP-nahe Aktionsgemeinschaft (AG) als stimmenstärkste Fraktion mit 26,39 Prozent der Stimmen beinahe das gleiche Resultat wie 2015 erreichen konnte, legten die sozialistischen Studenten (VSStÖ) um über 5,5 Prozentpunkte zu und kamen auf 20,4 Prozent. Nahezu im gleichen Ausmaß verloren die Grünen und Alternativen Studenten (GRAS) an Wählerzuspruch und gehen als große Verlierer aus der Wahl hervor. Die ebenfalls als links einzustufende Fachschaftsliste (FLÖ) konnte sich um 1,5 Prozentpunkte leicht verbessern.

Leicht verbessern konnte sich der Ring freiheitlicher Studenten (RFS) auf etwas über 3 Prozent. Die Freiheitlichen waren im Wahlkampf massivem Mobbing ausgesetzt, an dem sich auch ORF-Moderator Armin Wolf im Rahmen der Spitzenkandidaten-Podiumsdiskussion beteiligt hatte. In einer Frage bezeichnete er den RFS-Spitzenkandidaten Felix Mayrbäurl als „Opfer“.

Linksextremer Kurs wird fortgesetzt

An den Machtstrukturen innerhalb der Studentenvertretung hat der diesjährige Wahlgang nichts verändert. Mit 29 der 55 Mandate verfügen die Linksfraktionen von VSStÖ, GRAS und FLÖ weiterhin über eine absolute Mehrheit. Nach ersten Aussagen der Spitzenkandidatinnen des VSStÖ (Hannah Lutz) und GRAS (Marita Gasteiger) ist man auch gewillt, die Koalition der Linksparteien aufrecht zu erhalten.

Massive Unregelmäßigkeiten bei ÖH-Wahl an der TU Wien

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Diskriminierung von kleinen ÖH-Fraktionen geht weiter – demokratische Wahl an der TU Wien in Gefahr!

Wien (OTS) – In den Wahlkabinen an der TU Wien seien Aushänge angebracht, in denen das Antreten der kleinen ÖH-Fraktionen RFS und KSV-LiLi verschwiegen wird.

RFS-Spitzenkandidat Felix Mayrbäurl erklärt dazu: „Es ist eine riesen Sauerei, dass in den Wahlkabinen an der TU Wien falsche Informationen angebracht sind und damit den Studenten vorgegaukelt wird, der RFS würde nicht zur Wahl antreten. Ein entsprechendes Foto der Aushänge wurde uns von aufgebrachten Kollegen zugespielt. Außerdem wurde uns mitgeteilt, das Funktionäre in Uniformen der Fachschaftsliste sich in den Verbotszonen aufhalten würden“.

Nach der aktuellen Gesetzeslage ist es verboten, innerhalb der Verbotszonen im Umkreis der Wahllokale Wahlwerbung zu betreiben.

„Ich fordere das Rektorat und die Wahlkommission der TU Wien auf, sofort alles Notwendige zu unternehmen um eine demokratische ÖH-Wahl sicherzustellen“, so Mayrbäurl abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Ring Freiheitlicher Studenten
bund@rfs.at
0650 455 05 51

Zusammen für die Meinungsfreiheit

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www.zivilekoalition.de  www.buergerrecht-direkte-demokratie.de   www.freiewelt.net
Sehr geehrter Herr Peitl,

morgen soll es in erster Lesung durch den Bundestag: dasNetzwerkdurchsetzungsgesetz zur Abschaffung der freien Meinungsäußerung, so wie wir diese bislang kannten. Der Vorgang kann mit Fug und Recht als historisch eingestuft werden. Wenn Ungarn, Polen oder gar Russland auf die Idee kämen, auf dieselbe Weise in das Internet einzugreifen, drohte der Abbruch der diplomatischen Beziehungen oder schlimmeres.Wir dürfen das nicht zulassen. Bitte helfen Sie mit, maximalen Druck auf unsere Volksvertreter zu machen, die dem Volk jetzt den Mund verbieten wollen. Geben Sie denen eindeutig zu verstehen, daß Sie von deren Entscheidung in dieser Sache im September Ihre Stimmabgabe abhängig machen. Der Druck kann gar nicht stark genug sein. Eine Liste der Abgeordneten finden Sie hier. Unter 030/227-0 können Sie sich mit jedem telefonisch verbinden lassen.

Nehmen Sie bitte auch an einem weiteren Durchgang auf unserem Abgeordnetencheck „Stoppt die digitale Zensur!“ teil. Hier können Sie mitmachen. Der Erfolg liegt an uns. An wem denn sonst? Machen Sie mit. Bitte.

Mit herzlichen Grüßen aus Berlin bin ich Ihre


Beatrix von Storch

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Bürgerrecht Direkte Demokratie
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Kurz: „Man ist nicht rechts, wenn man Realist ist“

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Quelle: KURIER

FYROM EUROPE MIGRATION
Foto: APA/EPA/GEORGI LICOVSKIAußenminister Kurz war im Sommer an der mazedonisch-griechischen Grenze.  Nun werde Österreich drei Millionen Euro für den EU-Syrien-Fonds bereitsstellen, „um Menschen  in der Region  zu unterstützen“

Der Außenminister rechtfertigt seine Forderung nach Grenzzäunen.

KURIER: Herr Kurz, Sie sind drei Jahre vor dem Fall der Mauer zur Welt gekommen. Nun fordern Sie Zäune, damit der Flüchtlingsstrom eingedämmt werden kann. Warum dieser plötzliche Sinneswandel?Sebastian Kurz: Ich bin in einem Europa aufgewachsen, in dem Reisefreiheit ohne Grenzen nach innen eine Selbstverständlichkeit ist. Das kann nur funktionieren, wenn die Außengrenzen der EU geschützt sind. Ich habe nie meine Linie geändert, sondern das habe ich schon im Sommer gefordert. Strömen weiterhin Hunderttausende Menschen unkontrolliert nach Mitteleuropa, wird keine Sicherheit an den Außengrenzen geschaffen, dann droht ein gefährlicher Dominoeffekt.
Meinen Sie mit Dominoeffekt das Ende der europäischen Idee?
Ungarn hat sich bereits mit Zäunen abgeschottet, die Slowenen drohen mit einem Zaun zu Kroatien. Deutsche Politiker denken laut darüber nach, zu Österreich Grenzzäune zu errichten. Dann wären wir an dem Punkt angelangt, an dem die europäische Idee nicht nur in Gefahr ist, sondern zerbricht. Deswegen muss es heute beim Sondergipfel eine Lösung geben. Sonst werden die Slowenen die Nächsten sein, die einen Zaun aufstellen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum manche Politiker mit Worthülsen noch immer am Problem vorbeireden. Denn es ist jetzt schon fünf Minuten nach zwölf.
Wie können die Regierungschefs das Problem heute beim Sondergipfel lösen?
Am Gipfel muss die Zusammenarbeit mit den Türken genauer besprochen werden. Es muss einmal offen gesagt werden, dass Europa mit den Flüchtlingsströmen überfordert ist. Was die europäische Politik aber derzeit tut, ist, die Flüchtlinge einzuladen und gleichzeitig zahlt man den Türken drei Milliarden, gewährt ihnen Erleichterungen bei der Visa-Vergabe und die Beschleunigung der EU-Mitgliedschaft. Dafür soll die Türkei die Flüchtlinge stoppen, die Hände schmutzig machen, aber nicht die Europäer. Das ist unehrlich. Auch die Flüchtlinge haben sich die Wahrheit verdient. Sie verkaufen ihr Haus im nahen und mittleren Osten, geben ihr Geld den Schleppern, glauben, von Europa eingeladen worden zu sein – und dann werden sie in der Türkei gestoppt.
Wie soll die Zusammenarbeit mit den Türken ausschauen?
Europa muss seine Außengrenzen selbst schützen. Es ist gut, wenn man mit der Türkei ein Rückabnahmeabkommen zustande bringt. Dass sich die Türkei dafür etwas erwartet, ist auch klar. Aber es macht einen Unterschied, ob man die Kompetenzen selber in der Hand hat oder alle abgibt. 

Morgen ist Nationalfeiertag mit einer Leistungsschau des Bundesheeres auf dem Wiener Heldenplatz. 240 Kilometer weiter südlich hat das Heer die Kontrolle verloren. Hat Österreich vor den Flüchtlingen kapituliert?

Es ist notwendig, dass das Bundesheer die Polizei, die in dieser Situation vor einer riesigen Herausforderung steht, bestmöglich unterstützt. Ob die Unterstützung für die Polizei durch das Bundesheer ausreichend ist, das müssen sie den Generaldirektor für öffentliche Sicherheit fragen.

Entschuldigung, zahlreiche Medien schreiben von der Ohnmacht Österreichs angesichts des Chaos in Spielfeld. Das sehen Sie nicht?

Ich würde sagen, ganz Europa ist im Moment ohnmächtig; und natürlich sind das auch einzelne Staaten. Aber nur deswegen, weil wir nicht tun, was zu tun ist. Viele Politiker haben sich verkalkuliert. Sie dachten, der Zustrom wird wegen der Kälte weniger werden. Diese beschwichtigenden Botschaften sind absurd und lösen die Krise nicht.

Statt beschwichtigenden Botschaften schlagen Sie was vor?

Eine Umstellung des Asylsystems. Wenn wir den Schleppern die Geschäftsgrundlage entziehen wollen, dann müssen Asylanträge in Zukunft in den Herkunftsländern an EU-Einrichtungen und an den EU-Außengrenzen gestellt werden können. Dort macht es Sinn, darüber zu entscheiden, ob es sich um einen Flüchtling nach der Genfer Konvention handelt. Bei einem positiven Entscheid gibt es dann auch den legalen Weg nach Europa, aber wir verhindern, dass Unzählige unkontrolliert bis nach Mitteleuropa durchströmen. Dann braucht es mehr Hilfe vor Ort. Wir sollten nicht Geld investieren in ein Asylsystem, das nicht funktioniert. Mit dem Geld, das ein Flüchtling in einem Jahr in Österreich kostet, kann man in der Türkei 19-mal so viele versorgen.

Hat sich dann auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel verkalkuliert, als sie gesagt hat: „Wir schaffen das“?

Die Stellungnahme der deutschen Migrationsbehörde, dass alle Syrer Asyl bekommen und Dublin-II außer Kraft ist, war alles andere als hilfreich. Das hat eine Sogwirkung ausgelöst. Nicht nur für die Syrer, sondern auch für viele Nicht-Syrer.

Viele Ihrer Vorschläge klingen verdächtig ähnlich wie viele der FPÖ-Forderungen. Nützt das der ÖVP?

Hören wir mit der Schubladen-Diskussion auf. Ich bin mit 17 Jahren der Jungen ÖVP beigetreten. Mein Wertebild ist gefestigt. Doch ich bin kein Träumer. Ich will an die Idee eines Europa ohne Grenzen nach innen weiter glauben, dazu muss aber die Außengrenze funktionieren. Man ist nicht rechts, wenn man Realist ist. Ich finde es scheinheilig, wenn man sich nach außen ach so solidarisch gibt und gleichzeitig mit den Türken verhandelt, um die Flüchtlinge zu stoppen.

Am vergangenen Freitag gab es in Wien einen Syrien-Gipfel. Zufrieden mit dem Ergebnis?

Die Situation hat sich zugespitzt, seit Russland in den Syrien-Konflikt eingestiegen ist. Es war wichtig, dass alle Super- und Regionalmächte in Wien an einen Tisch kamen. Dass es wahrscheinlich schon nächste Woche eine weitere Verhandlungsrunde gibt, zeigt eine positive Bewegung.

Neue Zeiten

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Hallo!

Wir erleben gerade bewegte politische Zeiten. Ich habe in den letzten Tagen präsentiert, was es aus meiner Sicht braucht, um in der ÖVP, vor allem aber in unserem Land, wirkliche Veränderung möglich zu machen.

Ich bedanke mich bei den vielen, die mir dabei Mut zugesprochen und mich bestärkt haben, diesen Schritt zu wagen. Der ÖVP Vorstand hat heute die von mir vorgeschlagenen Veränderungen mitgetragen und mich zum neuen Obmann bestellt.

Mir ist klar, eine moderne politische Kraft muss breit aufgestellt und offen sein. Das gilt auch für die ÖVP. Deshalb werden wir bei der nächsten Nationalratswahl als „Liste Sebastian Kurz – Die Neue Volkspartei“ ein neues Angebot für eine neue Zeit schaffen. Mit erfahrenen Kräften der Politik, aus der ÖVP und außerhalb, und vielen neuen Persönlichkeiten. Getragen durch eine Bewegung weit über die ÖVP hinaus.
Es würde mich freuen, wenn ich auch weiterhin auf Deine Unterstützung zählen kann!

Was die nächsten Schritte in der Regierung angeht, stehe ich dazu: Ich halte vorgezogene Wahlen für den richtigen Weg. Um einen Dauerwahlkampf zu verhindern. Ich bin dafür, dass wir mit der SPÖ gemeinsam die bereits ausverhandelten Projekte geordnet und zivilisiert bis zum Sommer umsetzen. Und nach einem kurzen, fairen Wahlkampf soll wieder jahrelange Sacharbeit im Vordergrund stehen.

Ich halte Dich weiter auf dem Laufenden.

Vielen Dank und liebe Grüße,

Sebastian Kurz

Presserat springt Stefanie Sargnagel zur Seite und rügt „Krone“ für Ausdruck „Fäkal-Autorin“

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Quelle: Unzensuriert

Die "Krone" wurde wegen einem Bericht über das "literarische Werk" der Poetin Sargnagel vom Presserat gerügt. Foto: Udoweier / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Die „Krone“ wurde wegen einem Bericht über das „literarische Werk“ der Poetin Sargnagel vom Presserat gerügt.
Foto: Udoweier / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Wenn man bedenkt, dass der Privatverein „Presserat“ nach Vorstellungen mancher Politiker in Zukunft Qualitätsmerkmale von Zeitungen feststellen soll, von denen dann Presseförderungen abhängig gemacht werden, wird einigen wohl schon angst und bange. Die oft absurden Rügen dieses Vereins wurden jetzt wieder einmal transparent.

Presserat rügt Kronen Zeitung

Die Kronen Zeitung wurde wegen zweier Artikel über die Schriftstellerin Stefanie Sargnagel öffentlich abgestraft. Einmal, weil in einem Artikel der Begriff „Fäkal-Autorin“ verwendet wurde. Nicht wissend, dass selbst die Zeit in einem Interview mit Sargnagel feststellte: „Du nennst dich aber auch Fäkalpoetin…“

Sargnagel, darauf angesprochen, antwortete in der Zeit:

Das It-Girl ist auch ironisch, manche Medien haben das ernsthaft aufgegriffen. Aber das große Socializing mit wichtigen Menschen hat mich nie so interessiert. Ich habe mich immer mehr angezogen gefühlt von den Tagedieben, Nichtsnutzen und Kaputten als von den Erfolgreichen.

Reisetagebuch über Saufen, Kiffen und Babykatzen treten

Weshalb sich für einen neutralen Beobachter die Frage stellt: Warum darf Sargnagel, die sich dem Vernehmen nach selbst „Fäkalpoetin“ nennt, von der Kronen Zeitung nicht als „Fäkal-Autorin“ bezeichnet werden?

Entscheidungen des Presserates sind sehr oft nicht nachvollziehbar. Dass er jetzt Stefanie Sargnagel zur Seite springt, die ein sogenanntes Reisetagebuch verfasste, in dem sie über das Saufen, Kiffen und Babykatzen treten schrieb, argumentierte der Presserat in seiner Stellungnahme so:

[…] der Senat beanstandete allerdings, dass die Journalisten in ihrer Kritik darauf hätten hinweisen müssen, dass es sich bei dem kritisierten „Reisetagebuch“ um einen literarischen Text und nicht um einen Tatsachenbericht handelt. Für die Erkennbarkeit als literarischer Text spricht nicht nur, dass er von einer Schriftstellerin verfasst und im Literaturteil einer Tageszeitung veröffentlicht wurde, so der Senat weiter. Auch einige offensichtliche, bewusste Übertreibungen und Zuspitzungen im Text weisen darauf hin.

„Literarischer Text“, weil er in Zeitung stand

Beide Artikel der Kronen Zeitung hätten daher gegen den Ehrenkodex, wonach Nachrichten gewissenhaft und korrekt wiedergegeben werden müssen, verstoßen.

Tatsächlich behauptet der Presserat also, dass es sich bei diesem Reisebericht über einen Ausflug nach Marokko, der noch dazu von den Steuerzahlern subventioniert wurde, um einen „literarischen Text“ handelt, weil er ja – so die Begründung des Rates – in einer Tageszeitung erschienen sei. Die Kronen Zeitung sah das anders und machte mit folgendem Titel auf:

Über eine „Literaturreise“ nach Afrika samt Hasch, Alkohol und Tierquälerei – auf Kosten von uns Steuerzahlern.

Im Artikel erfährt der Leser dann interessante Begebenheiten dieses Trips:

Mit spätbubertärer Freude schreiben dann Lydia Haider, Maria Hofer und die Wienerin Stefanie Sargnagel darüber, wie sie saufen und kiffen. Vom massiven Drogenkonsum oder von „13 Flaschen Wein“ (Zitat) offensichtlich benebelt, berichten die Autorinnen auch, dass sie „alle Tiere hassen“, wie sie „eine Babykatze zur Seite treten“ und „mit dem Muezzin schmusen“…