Immer mehr Demonstrationen von rechter Seite

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Quelle: Unzensuriert

Bereits im Mai 2014 demonstrierte die Identitäre Bewegung in Wien. Foto: Identitäre Bewegung Österreich

Bereits im Mai 2014 demonstrierte die Identitäre Bewegung in Wien.
Foto: Identitäre Bewegung Österreich

Jahrzehnte dominierte die linke Szene die Demonstrationen auf Wiens Straßen. Neben Pegida brechen weitere Interessensgruppen mit diesem Trend. Wie bereits im Vorjahr kündigen die Identitären eine Demonstration im Juni an und zum Finale des Song Contests wird „Gegen Dekadenz und Werteverfall“ demonstriert.

Identitäre Demonstrieren wieder

Am 6. Juni wird die Identitäre Bewegung Österreich bereits zum zweiten Malgegen „den großen Austausch“ demonstrieren. „Was wir erleben, ist keine ‚bunte Bereicherung‘. ‚Multikulti‘ ist nur ein Übergangszustand im Großen Austausch. Wir überaltern, verschwinden und werden ersetzt – und niemand redet darüber“, erklärt die Jugendbewegung ihr Vorhaben.

Im Vorjahr demonstrieren um die 200 Identitäre unter dem Motto „Festung Europa – Macht die Grenzen dicht“ gegen die ungebremste Zuwanderung von Armutsflüchtlingen aus aller Welt. Die linksradikale „Antifa“ versuchte die Demonstration zu „blockieren“, Auseinandersetzungen mit der Polizei brachten den Linken eine Flut an Anzeigen ein.

Für Aufregung sorgte der Vorwurf einer Demonstrantin der Polizei gegenüber, sie sei schwanger und grob zu Boden gebracht worden, nachdem sie vor der Exekutive in ein Drogeriegeschäft floh. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Demonstrantin zum Zeitpunkt nicht schwanger war und die Anschuldigung lediglich getroffen wurde, um der Justiz zu entkommen, sowie Stimmung gegen die Polizei zu machen. Auch für diese zweite Demonstration kündigt die „Autonome Antifa Wien“ wieder eine Gegendemonstration an. Wie es sich im Vorjahr zeigte, ist mit Ausschreitungen zu rechnen.

Demonstration gegen Song Contest

Ein Zusammenschluss aus Ex-Pegida-Sprecher Georg Immanuel Nagel und dem Verein PRO VITA wird am 23. Mai unter dem Motto „Gegen Dekadenz und Werteverfall“ während dem Song-Contest-Finale demonstrieren. Hierfür wollen sich nach Angaben des Veranstalters einige hundert Teilnehmer um 20:00 Uhr am Christian-Broda-Platz treffen.
Veranstalter Nagel sieht im Song Contest “ein Paradebeispiel für die staatlich organisierte Volksverblödung, mit der, getreu dem Motto ‘Brot und Spiele’, von den realen politischen Problemen abgelenkt werden soll”.

Marsch für die Familie

Jährlich treffen sich erzkonservative Kritiker der modernen Familienpolitik zum „Marsch für die Familie“ am Stephansplatz. Dr. Alfons Adams Verein PRO VITA, der auch die Song-Contest-Demo unterstützt, spricht sich bei den Demonstrationen stets gegen Abtreibung und für die Förderung der natürlichen Familienstruktur aus. Dieses Jahr möchte der Verein vor allem auf die Frühsexualisierung der Schulkinder, die durch die aktuelle Genderpolitik angestrebt wird, aufmerksam machen. Die Demonstration findet am Samstag, dem 20. Juni, um 15:00 Uhr vor dem Stephansdom statt.

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