Der große Austausch – Demonstration der Identitären

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Quelle: Unzensuriert

Aktivisten der IBÖ besetzen die EU-Agentur für Grundrechte Foto: IBÖ

Aktivisten der IBÖ besetzen die EU-Agentur für Grundrechte
Foto: IBÖ

Der dickste Elefant im Raum ist so groß, daß paradoxerweise gerade er besonders gerne übersehen wird. Man meidet ihn, denn er bietet keinen schönen Anblick. Und es gibt leider zu viele Interessierte, deren ideologisches Lügengebäude oder auch Illusionen darauf gründen, daß er möglichst unsichtbar bleibt.

Kolumne von Martin Lichtmesz

Wer ihn aber einmal gesehen hat, wird ihn nie mehr vergessen können, und genau davor haben wohl die meisten Leute Angst. Man wird es sich allerdings nicht mehr lange leisten können, sich wie die drei Tempelaffen blind, taub und stumm zu stellen. Die wachsende Präsenz von Einwanderer-, Flüchtlings- und „Asylanten“-Massen in den westeuropäischen Ländern, auch in Österreich, ihre täglich steigende Zahl und die Unfähigkeit der herrschenden Eliten, dieser Lage Herr zu werden oder sie auch nur einigermaßen rational zu beurteilen – all das wird langsam aber sicher zu einem bösen Erwachen führen.

Nein, es handelt sich nicht um eine obskure Hypothese oder ein Gruselthema aus den ungekehrten Ecken des Internets. Die Fakten liegen auf dem Tisch, sind seit Jahrzehnten bekannt, und täglicher Stoff der Mainstreampresse. Man muß nur zwei und zwei zusammen zählen. Man kann heute eine Zeitung aufschlagen, und an ein- und demselben Tag etwa diese beiden Meldungen lesen: 1. Deutschland hat inzwischen die niedrigste Geburtenrate der Welt.2.Kanzlerin Merkel verkündet, Deutschland sei ein „Einwanderungsland“, natürlich inklusive der üblichen Marzipangirlanden „Willkommenskultur“ und „Bereicherung“.

Man muß verstehen, was diese beiden Meldungen für unsere Zukunft bedeuten. Die Kombination aus beiden Strömen, aus demographischem Schwund und einer Einwanderungspolitik der offenen Grenzen, mündet in ein fatales Ergebnis: nämlich in den historisch beispiellosen, schleichenden „Austausch“ einer jahrhundertealten Stammbevölkerung durch eine andere, die gänzlich anderen Ursprungs ist. Das Ergebnis sind irreparable Brüche in der ethno-kulturellen Kontinuität, die nicht nur das Land und seine Menschen radikal umgestalten, sondern letztlich auch die Grundlagen des liberalen Nationalstaats selbst zum Einsturz bringen werden.

Auch die Österreicher werden durch diese Entwicklung – wie andere westeuropäische Völker, die sich in einer vergleichbaren, zum Teil erheblich dramatischeren Lage befinden – auf die Dauer zur Minderheit in ihrem eigenen Land; eine Entwicklung die bereits lokal sichtbar ist, und vor allem die Schwächsten, nämlich die Kinder betrifft, wie die demographische Zusammensetzung vieler Schulklassen zeigt.

„Der große Austausch“ ist denn auch der Titel einer Aufklärungskampagneder Identitären Bewegung Österreich (IBÖ), die durch ihre professionelle Aufmachung, Faktensättigung und kluge, bedachte Argumentation zu beeindrucken weiß. Auch wenn es schmerzen und den einen oder anderen schockieren wird: Ich kann nur empfehlen, diese Seite sorgfältig durchzulesen, insbesondere die Liste der „Häufig gestellten Fragen“, die sich auch ausführlich mit den üblichen Entgegnungsklischees auseinandersetzt. Am 6. Juni ist in Wien eine von der IBÖ organisierte Demonstration angekündigt, die das Ziel hat, das drängende Thema in die Öffentlichkeit zu bringen und ehrliche Debatten zu fordern.

Daß der Vorgang des „Austausches“ real stattfindet, weiß im Grunde jeder, der noch nicht gänzlich seine Augen verschlossen hat, oder der die Entwicklungen der letzten dreißig, zwanzig oder auch nur zehn Jahre mitverfolgt hat, nicht nur in Österreich. Zahlreiche europäische Städte oder Stadtviertel in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, ja sogar schon in Teilen von Skandinavien sind inzwischen „gekippt“ oder stehen nahe davor.

Jeder Frankreichreisende macht heute etwa diese Erfahrung: Afro-arabische Bevölkerungsgruppen dominieren inzwischen das Stadtbild vieler französischer Städte und sind sogar in Kleinstädten überaus präsent. Auch hier hat diese Einwanderung zu einer gefährlichen Fragmentierung der Nation geführt – was übrigens auch ein Thema des neuen, listigen Bestsellers„Unterwerfung“ von Michel Houellebecq ist. „Frankreich“, wie man es etwa bis in die Siebziger Jahre hinein und vielleicht noch bis Mitterand gekannt hat, existiert heute nur mehr in Restbeständen. Der in seinem Heimatland sehr bekannte Publizist Eric Zemmour spricht in einem Besteller vom „Selbstmord“ Frankreichs, ähnlich wie Thilo Sarrazin über die „Abschaffung“ Deutschlands.

Wir haben es hier mit der entscheidenden Krise unserer Zeit zu tun, die tiefer reicht, als die Probleme, die etwa die Ausbreitung des Islams, die Ausländerkriminalität oder die Notwendigkeit der Integration und Assimilation der Einwanderer mit sich bringen. All dies sind letzten Endes nur Begleiterscheinungen einer größeren Entwicklung, deren Kern bei den laufenden ubiquitären Diskussionen geflissentlich ignoriert wird. Eine Entwicklung, die globale Dimensionen hat: denn der demographischen Schwäche Europas stehen außereuropäische Bevölkerungsexplosionengegenüber, die schier unerschöpfliche Reservoirs von Menschenmassen bereitstellen.

Bereits jetzt sickern die ersten Vorboten dieses globalen demographischen Drucks auf Europa in unsere Länder. Die Europäische Union meint das Problem mit einer Umverteilung der Einwanderer auf ihre Mitgliedsländer lösen zu können, die natürlich wie immer nicht gefragt werden, ob sie das überhaupt wollen. Eine Politik, die nicht nur multiple potenzielle Konfliktherde schafft, sondern vor allem auch der Frage ausweicht: Wann ist es genug? Oder: Wann sind zuviele Einwanderer hier? Wann hält man es für opportun, den Hahn zuzudrehen? Wem ist letzten Endes durch diese Politik wirklich geholfen? Während die „dritte Welt“ nach Europa importiert wird, wird kein einziges Problem der Auswanderungsländer gelöst, sondern womöglich noch verschärft.

Die „Génération Identitaire“, das französische Vorbild für die österreichische Gruppe, hat die Problematik unlängst auf den Punkt gebracht:

Auswanderung tötet Afrika – Einwanderung tötet Europa

Um den Hintergrund der Kampagne „Der große Austausch“ zu verstehen, empfiehlt es sich auch, zwei Blogbeiträge zu lesen, die einer ihre Köpfer, der Student Martin Sellner verfaßt hat. Als Gastautor auf Andreas Unterbergers Blog schreibt Sellner:

Unsere Generation wird alle Folgen dieses wahnsinnigen sozialen Experiments namens Multikulti vollumfänglich erleben, wenn nicht sofort etwas dagegen getan wird. Und alle Erfahrungen, die wir österreich- und europaweit mit Multikulti und Islamisierung in den Städten und Bezirken gemacht haben, die bereits ausgetauscht sind, zeigen uns: das ist keine Zukunft, die man ernsthaft für sich und seine Kinder wollen kann. […]

Wir müssen es aber klar aussprechen und es uns ins Bewusstsein treten lassen: Für uns als Österreicher ohne Migrationshintergrund als „indigene Europäer“ gibt es im eigenen Land und Kontinent keine Zukunft mehr. Wir wurden von Medien und Politik über diese Tatsachen unser Leben lang belogen und hinwegtäuscht. Das radikalste und unumkehrbare Ereignis in der Geschichte unseres Landes und unserer Kultur wurde uns verschwiegen. Diese Tatsache müssen wir uns bewusst machen. Sie muss unser Denken und unser Tun entscheidend verändern. Wenn wir nicht den Zustand ändern, wird der Zustand uns ändern.

Wir müssen es aber klar aussprechen und es uns ins Bewusstsein treten lassen: Für uns als Österreicher ohne Migrationshintergrund als „indigene Europäer“ gibt es im eigenen Land und Kontinent keine Zukunft mehr. Wir wurden von Medien und Politik über diese Tatsachen unser Leben lang belogen und hinwegtäuscht. Das radikalste und unumkehrbare Ereignis in der Geschichte unseres Landes und unserer Kultur wurde uns verschwiegen. Diese Tatsache müssen wir uns bewusst machen. Sie muss unser Denken und unser Tun entscheidend verändern. Wenn wir nicht den Zustand ändern, wird der Zustand uns ändern. – See more at:http://www.andreas-unterberger.at/2015/05/der-grose-austausch/#sthash.vn…
Unsere Generation wird alle Folgen dieses wahnsinnigen sozialen Experiments namens Multikulti vollumfänglich erleben, wenn nicht sofort etwas dagegen getan wird. Und alle Erfahrungen, die wir österreich- und europaweit mit Multikulti und Islamisierung in den Städten und Bezirken gemacht haben, die bereits ausgetauscht sind, zeigen uns: das ist keine Zukunft, die man ernsthaft für sich und seine Kinder wollen kann. – See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/05/der-grose-austausch/#sthash.vn…

Unsere Generation wird alle Folgen dieses wahnsinnigen sozialen Experiments namens Multikulti vollumfänglich erleben, wenn nicht sofort etwas dagegen getan wird. Und alle Erfahrungen, die wir österreich- und europaweit mit Multikulti und Islamisierung in den Städten und Bezirken gemacht haben, die bereits ausgetauscht sind, zeigen uns: das ist keine Zukunft, die man ernsthaft für sich und seine Kinder wollen kann.

Was genau geschehen wird, ist nicht vorhersagbar. Ob und wann es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, echten Scharia-Zonen, etc kommen wird, ist nicht zu sagen und „politische Prophetie“ ist nicht mein Anliegen.

Wir müssen es aber klar aussprechen und es uns ins Bewusstsein treten lassen: Für uns als Österreicher ohne Migrationshintergrund als „indigene Europäer“ gibt es im eigenen Land und Kontinent keine Zukunft mehr. Wir wurden von Medien und Politik über diese Tatsachen unser Leben lang belogen und hinwegtäuscht. Das radikalste und unumkehrbare Ereignis in der Geschichte unseres Landes und unserer Kultur wurde uns verschwiegen. Diese Tatsache müssen wir uns bewusst machen. Sie muss unser Denken und unser Tun entscheidend verändern. Wenn wir nicht den Zustand ändern, wird der Zustand uns ändern.

– See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/05/der-grose-austausch/#sthash.vn…

Unsere Generation wird alle Folgen dieses wahnsinnigen sozialen Experiments namens Multikulti vollumfänglich erleben, wenn nicht sofort etwas dagegen getan wird. Und alle Erfahrungen, die wir österreich- und europaweit mit Multikulti und Islamisierung in den Städten und Bezirken gemacht haben, die bereits ausgetauscht sind, zeigen uns: das ist keine Zukunft, die man ernsthaft für sich und seine Kinder wollen kann.

Was genau geschehen wird, ist nicht vorhersagbar. Ob und wann es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen, echten Scharia-Zonen, etc kommen wird, ist nicht zu sagen und „politische Prophetie“ ist nicht mein Anliegen.

Wir müssen es aber klar aussprechen und es uns ins Bewusstsein treten lassen: Für uns als Österreicher ohne Migrationshintergrund als „indigene Europäer“ gibt es im eigenen Land und Kontinent keine Zukunft mehr. Wir wurden von Medien und Politik über diese Tatsachen unser Leben lang belogen und hinwegtäuscht. Das radikalste und unumkehrbare Ereignis in der Geschichte unseres Landes und unserer Kultur wurde uns verschwiegen. Diese Tatsache müssen wir uns bewusst machen. Sie muss unser Denken und unser Tun entscheidend verändern. Wenn wir nicht den Zustand ändern, wird der Zustand uns ändern.

– See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/05/der-grose-austausch/#sthash.vn…

Einen weiteren, stärker theoretischen Beitrag Sellners kann man auf der deutschen Netzseite Sezession lesen.

Wie die Presse und die Medien die Demonstration am Samstag kommentieren werden, kann man sich freilich jetzt schon ausmalen. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den von der IBÖ dargebotenen Thesen und Fakten wird man kaum erwarten dürfen, aus den üblichen Gründen. Dennoch wäre es Zeit, wenn die Linken und Linksliberalen Österreichs einmal ernsthaft Farbe bekennen würden und die Österreicher wissen ließen, was sie mit ihnen vorhaben, sofern sie sich denn selbst darüber im Klaren sind. In der Regel wird hier je nach Publikum nach Kräften laviert. Es gibt verschiedene Strategien:

1. Man leugnet einfach, daß diese Entwicklung stattfindet, und tut jegliche Sorge in diese Richtung als „Panikmache“ ab, womit immerhin impliziert wird, daß man sie schlecht fände, wenn sie real wäre. Das kann allerdings auch nur zur Beruhigung des Stimmviehs etc. dienen.

2. Man leugnet die Entwicklung nicht, kleidet sie aber in allerlei infantile Euphemismen: das Land werde „bunter“ und „vielfältiger“ etc. Daß eine solche Ausdrucksweise heute von Regierungschefs abwärts gepflegt wird, ist ein bedenkliches Verfallssymptom, das man trotz seiner Lächerlichkeit nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte.

3. Die Schlaueren gehen zur Methode der Dekonstruktion über: Völker und Ethnien, überhaupt „Identitäten“ „gibt“ es demnach nicht, sie sind wie Geschlechter nicht mehr als „soziale Konstrukte“ usw. Ein Taschenspielertrick, den heute jeder Kretin auf der Universität lernen kann. Wie stets bei der „dekonstruktiven“ Strategie verstricken sich ihre Betreiber in allerlei Widersprüche und logische Kurzschlüsse.

4.Die einfachste Methode ist freilich, jegliche Diskussion mit Totschlagvokabeln wie „Nazi“, „Rassist“ usw. abzuwehren, wobei auch hier die Schlagwörter je nach Bedarf definiert und zurechtgeschneidert werden.

Wir haben auf der einen Seite eine klare, nackte, brutale Tatsache, und auf der anderen eine Hydra, deren tausende, mal süßlich lispelnde, mal Gift verspritzende Köpfe das gemeinsame Ziel haben, sie zu vernebeln und von ihr abzulenken, bis es zu spät ist. Der Kampf um die Köpfe, die noch zugänglich sind, wird hart werden. Es ist nicht mehr viel Zeit. Heute lebt vermutlich die letzte Generation, die noch die Mehrheit stellt, ehe sich die Verhältnisse endgültig verschieben werden.

Indessen wird täglich klarer, daß heute weniger die Afrikaner als die Europäer drauf und dran sind, zu ertrinken. Und daran wird sich so schnell nichts ändern. Jedenfalls nicht von selbst.

Mehr über die Demonstration und ihren Hintergrund hier.


Martin Lichtmesz, Jahrgang 1976, ist freier Journalist und Buchautor. Publizistische Tätigkeit unter anderem für Sezession, Junge Freiheit, Neue Ordnung und eigentümlich frei. Er ist Autor der Bücher: Besetztes Gelände (2010), Die Verteidigung des Eigenen (2011), Kann nur ein Gott uns retten? (2014).

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