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Sehr geehrter Herr Landesbischof,
und verdeckte Empfänger,
mit dem Hinweis, dass Einzelheiten
im Internet aufrufbar sind,
eigentlich ist die EKD nur noch peinlich, wenn es da nicht auch Lichtblicke gäbe, wie jetzt wieder den Pfarrer Dr. Günter Weigel, der für seinen Gemeindebrief “Nemmersdorfer Kirchenbote” einen sehr guten und zutreffenden Beitrag zum Genderunfug, hier speziell zur Homo-Ehe, geschrieben hat, mit dem er voll ins Schwarze trifft.
Dabei hat er wohl nicht beachtet, dass es mit der Gedanken- und Meinungsfreiheit bei uns nicht mehr weit her ist. Wir haben längst indirekt vorgeschriebene Meinungen, und wer etwas anderes denkt und sagt, muss damit rechnen strafrechtlich belangt zu werden, und deshalb werden jetzt auch seitens des Bayerischen Kirchenamtes – das sich besser
für die Gründe für die zunehmenden Kirchenaustritte interessieren sollte – “Schritte” gegen Pfarrer Weigel in Erwägung gezogen. Das war schon in der DDR ganz ähnlich.
Beachtet hat Pfarrer Weigel zudem auch nicht, dass die EKD empfänglich für Irrlehren aller Art ist und sich mit diesen identifiziert. Aber das hat ja Tradition. Das fing schon an mit dem Götzendienst im Alten Bund und ging in der Neuzeit weiter mit der “Reichskirche”, der “Kirche im Sozialismus” und jetzt mit der “Gender Kirche”, und wie es aussieht bereitet sich der eine oder andere bereits auf eine “Kirche im Islam” vor. Denn man muss rechtzeitig sehen wo man bleibt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Schuss diesmal nicht voll nach hinten geht.
Die EKD hat ja ein Faible für pseudowissenschaftlichen Schwachsinn, denkt man an die Genderlehrstühle oder besser “Leerstühle”, denn der Genderquatsch ist so wissenschaftlich, wie die Rassenlehre, der wissenschaftliche Sozialismus und die Astrologie. Was aber nicht ausschließt, dass er gemeingefährlich und selbstzerstörerisch ist.
Dem Pfarrer Weigel kann man eigentlich nur Gottes Segen und Beistand wünschen und ein “weiter so” zurufen und einer seit längerem vom rechten Weg abgekommenen Kirche Erleuchtung durch den Geist Gottes und Umkehr.
In diesem Sinne grüßt Sie
JÖRGEN BAUER
Am Jagdschlössle 15
89520 Heidenheim
Tel.: 07321 / 739115

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