Rechtsrutsch in der Schweiz: SVP baut Spitzenposition deutlich aus

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Quelle: Unzensuriert

Hochrechnungen zufolge konnte die nationalkonservative Schweizerische Volkspartei (SVP) die gestrige Wahl klar für sich entscheiden. Vor vier Jahren kam die Partei auf 28,9 % und erhielt damit 54 von 200 Sitzen im Schweizer Parlament und war damit die stärkste politische Kraft im Lande. Diesmal konnte die SVP ihren Mandatsstand noch um weitere 11 Sitze auf den bisher höchstens Stand von 65 ausbauen, schreibt etwa die Süddeutsche Zeitung. In fast allen Kantonen gewann die SVP deutlich an Stimmen. Im Kanton Aargau kam die SVP auf stolze 38,6 %. Das sind 3,9 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2011.

SVP und FDP gewinnen viele Stimmen

Die Sozialdemokraten, die mit Simonetta Sommaruga die Bundespräsidentin stellen, konnten ihre Stellung als zweitstärkste Partei behaupten, mussten aber Verluste hinnehmen. Jubelstimmung herrscht nicht nur bei der SVP, sondern auch bei der FDP. Die Liberalen, als wirtschaftsfreundliche Partei, profitierten von der Aufwertung des Schweizer Franken. Die Gründe für den Wahlerfolg der SVP liegen hingegen in der Flüchtlingskrise, berichtet dieFrankfurter Allgemeine Zeitung. Zwar ist die Schweiz noch nicht so arg von der Krise betroffen, wie manch anderer europäischer Staat, aber die Einwanderungsfrage beschäftigt die Bürger in hohem Maße. Die nächsten Tage werden über die politische Ausrichtung des unabhängigen Alpenstaats und die konkrete Zusammensetzung der Regierung entscheiden.

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