Leipzig: Linksextreme Krawalle entzünden Extremismusdebatte

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Leipzig wurde vergangenes Wochenende wieder von heftigen linksradikalen Krawallen heimgesucht. Sogar der SPD Oberbürgermeister übt nun heftige Kritik an der Antifa. Foto: Screenshot youtube: Einsatzfahrten Leipzig

Leipzig wurde vergangenes Wochenende wieder von heftigen linksradikalen Krawallen heimgesucht. Sogar der SPD Oberbürgermeister übt nun heftige Kritik an der Antifa.
Foto: Screenshot youtube: Einsatzfahrten Leipzig
Am Samstag wurde die Stadt Leipzig von kriegsartigen Zuständen, wie sie die örtliche Polizei beschreibt, heimgesucht. Linksradikale begingen Brandanschläge, verursachten Explosionen und verletzten 69 Polizisten. 23 Personen wurden in Gewahrsam genommen. Die Exekutive musste Wasserwerfer und Pfefferspray einsetzen, um die Krawalle zu beenden.

Krawall gegen Rechts

Zum Anlass für den Gewaltexzess nahmen die großteils vermummten Gegendemonstranten eine gemeinsame Kundgebung der „Offensive für Deutschland“ mit der Partei „Die Rechte“ und „Legida“ (Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes).

Dass es den Polizisten in der Gefährdung ihrer eigenen Sicherheit gelungen ist, die 2500 Linksextremisten von den 150 rechten Demonstranten fernzuhalten, dürfte Schlimmeres verhindert haben. Allerdings sieht sich die Polizei offiziellen Sprechern zufolge an der Grenze ihrer Belastbarkeit.

Wie üblich bei solchen Gegendemonstrationen galt die Gewalt der Antifa, die 69 Polizisten trotz schwerer Ausrüstung in Anwendung von Pyrotechnik und mit Stein- und Flaschenwürfen verletzte, der abgeschirmten, rechten Kundgebung. Auch unzählige Fensterscheiben, Bushaltestellen, Mülltonnen und 50 Polizeiautos wurden Opfer der linksradikalen Zerstörungswut. Der Schaden soll über 100 000 Euro betragen.

Anrainer in Gefahr

Die Anrainer zogen sich während der Krawalle in ihre Wohnungen zurück. Man habe Angst gehabt und es sei gefährlich gewesen, von den „Schlägertruppen“ verletzt zu werden, wie eine Anrainerin in der Welt schildert.

Linksextremisten-Pfarrer festgenommen

Auch der protestantische Pfarrer Lothar König aus Jena wurde bei den Krawallen festgenommen. Wie der in Wien zu den NOWKR-Unruhen 2014 aufgegriffene und rechtskräftig verurteilte Krawalldemonstrant Josef S. erhielt der Antifa-Pfarrer bereits den „Jenaer Preis für Zivilcourage“. Er soll sich auch im Dunstkreis der „Roten Hilfe“ bewegen, einer zwielichtigen Organisation, die für die Gerichtskosten der Antifa mithilfe von Spendengeldern einsteht.

König wird unter anderem des Landfriedensbruchs verdächtigt, wurde aber noch am selben Abend aus der Haft entlassen. Bereits 2011 stand er im Verdacht, zur Gewalt gegen die Polizei aufgerufen zu haben und sich des Landfriedensbruchs schuldig gemacht zu haben.

Debatte über Doppelmoral in Extremismustheorie entflammt

Leipzigs Bürgermeister Burkhard Jung (SPD) bezeichnet die Vorfälle als „offenen Straßenterror“. „Diese Gewalt von Anarchisten und sogenannten Autonomen ist schockierend“, sagte er. „Hier waren Kriminelle am Werk, die vor nichts zurückschrecken.“ „Extreme Gewalttäter“ hätten sich „das Deckmäntelchen des Antifaschismus übergeworfen, um den Staat anzugreifen“, kritisierte Jung. Weiters stellte Jung die Arbeit des Verfassungsschutzes in Frage, Dieser hätte bereits im Vorfeld mehr Erkenntnisse zur gewalttätigen Szene haben müssen.

Auch der Extremismusexperte und Politikwissenschafter Werner Patzelt kritisiert die Doppelmoral im allgemeinen Umgang mit dem Linksextremismus.

Weil links grundsätzlich als gut und rechts immer als schlecht gilt, steht Gewalt von llinks gegen rechts stets im Dienst einer guten Sache, also sind auch solche Mittel erlaubt, die man Rechten niemals nachsehen würde.

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