Mainstream verliert: Stärkster Standard-Artikel weit hinter Unzensuriert-Topnachricht

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Quelle: Unzensuriert

Asylanten im Hungerstreik: Der Unzensuriert-Artikel dazu wurde mehr als 825.000-mal angeklickt. Foto: privat / zVg

Asylanten im Hungerstreik: Der Unzensuriert-Artikel dazu wurde mehr als 825.000-mal angeklickt.
Foto: privat / zVg

Noch vor einem Jahr war das Kräfteverhältnis eindeutig. Die in Österreich mit Steuermillionen in Inseratenform gefütterten Mainstream-Medien hatten online eine wesentlich weitere Verbreitung als alternative Projekte, die mit ehrenamtlichen Journalisten und weitgehend ohne Werbeeinnahmen über die Runden kommen müssen.

Doch heuer haben die regierungskritischen Medien nicht nur aufgeholt, sondern sich gerade in der Berichterstattung zu den wesentlichen gesellschaftspolitischen Themen sogar an die Spitze gesetzt. Dies zeigt ein Vergleich der meistgelesenen Artikel des zu Ende gegangenen Jahres 2015 zwischen dem Standard und unzensuriert.at.

Unzensuriert.at: Artikel über Asylanten-Hungerstreik 825.000-mal geklickt

Der Standard veröffentlichte die Top 10 seiner im Internet meistgeklickten Artikel 2015. Auf Platz eins dabei der Artikel „Flüchtlinge und teure Smartphones: Hetze ohne Fakten“ – der wortreiche Versuch zu erklären, warum Asylanten unbedingt moderne Mobiltelefone haben müssen und warum alle, die das kritisieren, Hetzer sind, allen voran natürlich FPÖ-Obmann HC Strache. Immerhin 433.949-mal wurde dieser Artikel abgerufen.

Der Spitzenreiter auf unzensuriert.at befasst sich ebenfalls mit einer Ausprägung der Asylkrise: „20 Asylwerber traten in Hungerstreik: Sie fordern 2.000 Euro Taschengeld“. Diese Exklusiv-Story über Vorgänge in einer Kärntner Flüchtlingsunterkunft wurde 825.517 gelesen – also fast doppelt so oft wie der Spitzenartikel desStandard. Natürlich wurde zahlreich versucht, den Artikel als Unwahrheit hinzustellen – erfolglos. Ein Dementi der Polizei fiel halbherzig aus und bestätigte im Kern unsere Recherchen. Zudem haben wir auch die zugehörigen Fotos veröffentlicht, auf welchen die Asylanten ihre Forderungen mit handbeschriebenen Zetteln untermauern.

Unzensuriert.at hält auch auf den weiteren Plätzen mit

Auch auf den Plätzen hält unzensuriert.at gut mit. Nummer zwei beim Standard ist der Livebericht vom 14. November über die Anschläge in Paris mit 330.000 Klicks – ein Format also, das von den Lesern wohl mehrfacht besucht wurde. Auf Platz zwei bei unzensuriert.at: „Asylwerber vergewaltigt Einheimische in Bayern“ mit 237.985 Abrufen.

Dritter beim Standard ein Anti-Strache-Kommentar von Michael Vosatka. 299.000 Klicks bekam „Amoklauf in Graz: Straches Offenbarungseid“, dessen Autor sich beschwerte, dass FPÖ-Obmann ein religiös motiviertes Attentat vermutet hatte. Bei unzensuriert.at auf Platz drei ein Artikel, der die Aggressivität und fehlende Integrationsbereitschaft vieler muslimischer Zuwanderer zeigt: „Musliminnen verprügeln junge Frau, weil sie im Park Bikini trug“ (173.354-mal angeklickt).

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