Hercules-Abschiebungen: FPÖ setzt sich durch

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Quelle: Unzensuriert

Abschiebungen von Asylwerbern sollen nun doch mit Hercules-Transportern stattfinden. Foto: Bundesheer/UMGEHER Gerhard

Abschiebungen von Asylwerbern sollen nun doch mit Hercules-Transportern stattfinden.
Foto: Bundesheer/UMGEHER Gerhard
Jetzt sollen rechtskräftig abgelehnte Asylwerber doch mit Flugtransportern des Bundesheers abgeschoben werden. Die Maßnahme war anfangs heftig umstritten. Der neue Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil ließ sich sogar medienwirksam vor einer dem sogenannten Hercules-Tranporter abfotografieren. Der Heereseinsatz sei allemal billiger als Flüge mit Passagiermaschinen, ließ er wissen.

Klar ist damit, dass sich die FPÖ mit ihrer Forderung durchgesetzt hat. Was war es für die Medien nicht der Eklat schlechthin, als im Zuge einer Parlamentsrede die freiheitliche Abgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein Mitte Juni 2015 gefordert hatte, Asylwerber, die einen negativen Asylbescheid hatten, mit Hercules-Maschinen abzuschieben? „Dann könnten sie da drinnen schreien, so laut sie wollen“, spielte die Freiheitliche darauf ab, dass ein Drittel der Abschiebeversuche aufgrund des Widerstands der Abzuschiebenden scheitert.

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