Bergbauskandal in Ibbenbüren?

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Quelle: Bodo Beier (Facebook)

Dass hab´ich der Anja Karliczek, einer alten Schulkameradin von mir, die heute für die CDU im Bundestag sitz, gerade in ihr „Poesiealbum“ hier bei facebook geschrieben. Dachte, das würde dort veröffentlicht, aber muss wohl erst durch ´ne Kontrolle?

Hallo Anja!

Ich hätte nicht gedacht, dass man hier als „Nichtmitglied“ einfach so etwas schreiben darf. Finde ich aber sehr gut! Und ich hoffe inständig, es wird nicht gelöscht.

Dann sende ich dir hier mal einen Gruß aus deiner Heimatstadt! Von einem alten Schulkollegen. Hätte das auch auf dem letzten Jahrgangsstufentreffen. Nach 25 Jahren – Gott wo ist die Zeit geblieben… Wo meine in vielen Jahren geblieben ist, könnte ich euch zeigen: in etwa 100 Schreiben für ganz normale Rechte, die andere mit ´nem Anruf kriegen!

Darf jeder wissen, dass wir große Teile unserer Schulzeit in demselben guten Gymnasium und zur selben Zeit verbracht haben. Dadurch kann ich nämlich sagen: Auf die Anja, auch wenn wir heute vermutlich politisch meilenweit auseinander liegen, fiele mir nix ein, auf sie kommen zu lassen. Ich hoffe ich darf das weiter von dir sagen und schreiben und irgendwann ergänzen: Die Anja da in der CDU im Bundestag: eine echte Bereicherung für unser Land!

Dennoch befürchte ich ein wenig, so richtig freuen, wirst du dich (oder evtl. deine Fraktionskollegen) über diesen post eher nicht. Lasse mich aber sehr gerne dessen eines besseren von dir belehren. Aber nur mit belehren wird das „in dem Fall“ nix werden.

Nein, hier in Ibbenbüren, genau bei meiner Familie braucht es jemanden, der bergbaulichen Aufsichtsbehörden einfach mal klar macht: Der Bodo der ist nicht blöd – war der noch nie.

Dass der gegen Bergbaubetreiber bzw. gegen menschenunwürdige Bergschadensregulierung in auch seiner Stadt schon mal den Mund aufgemacht hat und zwar ganz offenherzig und sachlich obendrein – nein, das passte hier in Ibbenbüren einigen nicht.

Obwohl ich ja meine, solches sei auch Aufgabe des Bürgermeisters, seine Bürger damit nicht allein zu lassen. Da werden z. T. bergbauliche Schäden auf Einzelne „verlagert“, da arbeiten die viele Jahre ihres Lebens umsonst! Und das dachte ich immer, gibt es nur in anderen Ländern, vorzugsweise in die Subventionen fließen. Tja, und Subventionen fließen in unser Ibbenbüren ja durch den Bergbau auch. Nur kommen die ganz unterschiedlich bei den Bürgern an.

Wer außerhalb des Bergschadensbereiches wohnt, hat Glück gehabt. Auch diejenigen, die gute Verbindungen/ Beziehungen zum Bergbau haben, kommen ganz gut zu ihrem Recht auf Sanierungen/Schadensersatz.

Nur da gibt es auch ganz traurige Fälle: Da arbeiten Menschen große Teile ihres Lebens umsonst, nur weil sie ihr eigen Geld (zum zweiten Mal) in ihr(e) Gebäude investieren müssen.

Für Schäden herhalten müssen, die klar Bergbau induziert sind.

Für diese Menschen ist es ganz traurig, mit dem privaten Bergbaubetreiber, über Unsummen von seinem Steuergeld subventioniert, privat dann auch noch, z. T. jahrelang (ein Fall von 60 Jahren hat mich schockiert), um Regulierung der bergbaulich verursachten Schäden „kämpfen“ zu müssen. Ein Kampf der selten oder nie so ausgeht, dass der Geschädigte 100 % seiner Schäden ersetzt bekommt. Seine Zeit und Nerven? Da ist mir…..

Unser wirklich langjähriger Bürgermeister Herr Steingröver, Gott hab´ ihn seelig (übrigens für die Außerörtlichen: SPD), war ja geradezu „bergbauhörig“. Und ob einzelne Familie darunter (z. T. maßlos) leiden, hat den doch nie gestört. Und mit unsrem neuen Mann, sehe ich da keine Veränderungen. Das obwohl es natürlich, jetzt wo die RAG ihr Hauptgeschäft hier bald aufgeben wird (2018), auch öffentlich darüber gesprochen werden müsste, dass die Stadt nicht gar auf Ewigkeitsschäden sitzen bleibt. Oder noch schlimmer gar einzelne Bürger!

Und politisch ausgefochten, kann ich immer auch die Gegenseite sehen. Nur es gibt Dinge, da darf es keine mit Steuergeldern subventionierten „Tricks“ gegen die Bürger geben.

Aber: Was meiner Familie passiert ist und bis heute anhaltend passiert, ist menschenunwürdiger als alles, was ich in Sachen Bergschadensregulierung je zuvor (bei anderen) miterlebt habe! Nur, dass man es (zumindest jetzt) nicht unbedingt so gut „sieht“. Einzelne nutzen das aus, gar nicht erst hinzusehen.

Und wenn Aufsichtspflichtige, die genau dafür auch bezahlt werden, „wegsehen“ dann stimmt was ganz gehörig nicht!

Bezahlt werden diese für ihre Verantwortungsübernahme und Verantwortungsweitergabe an Bergbaubetreiber.

Wer aber, zum Vorteil von Bergbaubetreibnern und der Familie Berentelg „ganz bewusst und penetrant wegsieht“, ja einen ganzen bergbaulich aufgefahren Hang übersieht, der macht sich strafbar.

Erst brecht, wenn ihm bewusst sein muss, dass sein „wegsehen“ dazu führen muss/führt, dass eine Familie mit ihrer ganzen Existenzgrundlage samt Broterwerbsquelle im Wassser steht. Im Wasser steht und das zum Verlust der Existenz, ja wie fast geschehen zum Verlust von Angehörigen.

Und tatsächlich kann man hier Einiges sehen: Einen ganzen bergbaulich aufgefahrenen und Regenwasser Ablauf technisch um das Grundstück der Familie Hermann Berentelgs „herumgeführten“ Berghang.

UND einen von der RAG 2012 völlig falsch, weil schlichtweg „nicht zu Ende geplanten“ Bachlauf.

UND beides bedarf der Sicherung und beides wurde und wird von korrupten Beamten, meine Familie (nachweislich) diskriminierend, blockiert.

Blockiert, indem man z. B. mit ganz konkreten Anträgen der Familie dazu, so umgeht, als seien diese nie gestellt!! Das war und ist amtliche Diskriminierung einer Familie, in ganz und gar existenzieller Sache !! – und das schon jahrelang!! DAS dürfte mit Sicherheit keinem Bundestagsabgeordneten passieren. Aber ich möchte, dass das auch meiner Familie und mir und keinem Bürger dieses Landes passiert.

Und dabei geht es auch nicht mehr nur um Politik sondern für meine Familie um die Existenz und mehr und für mich um meine Gesundheit und Zukunft meiner Familie und mir.

Für den Staat, den du halt an ganz besonderre Stelle vertrittst und auch viel besser dafür bezahlt wirst als ich, als vorzeitiger Ruheständler, ist jede Korruption eine echte Niederlage. Und wenn der Staat (ob nun durch Gesellschaft/ Politik oder Staatsanwaltschaft) dagegen, was meiner Familie in diesem Land passiert ist und passiert, nicht entschieden vorgeht, sehe ich schwarz für unser Land.

Deshalb möchte ich, dass du auch mal über meine Seite siehst. Ich möchte das hier nicht weiter ausbreiten. Aber eines möchte ich genau hier sagen: Ich erwarte von jedem Bundestagsabgeordneten, dass er sich gegen, von einem „Rentner“, nach langjährigen zähen Schreiben ganz leicht zu zeigenden Beweis der Korruption, gegen (s)eine Familie, gegen diese ausspricht. Aber nur „aussprechen“ reicht da nicht!

Es muss sich für diese Familie, die nun jahrelang und mehrfach unter dem Bergbau und dem was damit zusammen hing und hängt, gelitten hat, auch vor Ort deutlich und auch nicht irgendwann, etwas ändern. Dafür hatten wir ja am 13.03.2014 dem Herrn Strege von der unteren Wasserbehörde geschrieben. Worauf wir sogleich keinerlei Rückmeldung erhielten.

Dafür hatten wir die Anträge am 30.08.2015 gestellt, die völlig ungeachtet GAR NICHT bearbeitet wurden.

Und wenn ein Amtsvertreter, der meine Familie bereits einmal unnötig in einer Katastrophe (auch nicht übertrieben – waren ja genug Beamte da) hat „untergehen lassen“, nun auch noch meint, er könne diese Familie noch weiter unterdrücken, muss irgendetwas geschehen. Denn meine Familie hat genau so ein Recht, nicht wie Menschen 3. Klasse von Staatsvertretrern behandelt und um ihr Lebensglück betrogen zu werden, wie alle andern auch.

Und wenn das bedeutet, dass sich die CDU von dem Herrn Herrmann Berentelg distanziert, weil er in einem handfesten Korruptionsskandal (und nicht auszuschließen gemeinsam mit seinem Ingenieur …) verwickelt ist, dann sollte das für ihn so sein. Jeder in diesem Land soll so viel Geld, Land und Yachthafen haben, wie er mag und braucht. Aber sollte das dazu geführt haben, dass die Amtsvertreter so agiert und entschieden haben, wie (dokumentiert) geschehen – dann ist ein solch Großindustrieller als Politiker der CDU auch kein Aushängeschild mehr – genau so wenig anders rum. Meine ich.

So nun gehe ich ins Bett. Morgen hat sich die RAG und der VBHG angemeldet. Es geht um die baulichen Bergschäden, nicht um die Überflutung und den richtigen Schutz davor. Das ist dann die 4. Baustelle, die die Familie „gegen andere“ durchzusetzen hat. Und wenn man das schon Jahre hinter sich hat und dann die eigene Familie aufgrund von (wie auch immer) „erwiktem Wegsehen“ von Aufsichtspflichtigen fast „weggespült“ und nicht entschädigt wird, das nimmt so viel Lebensglück, das kann sich keiner vorstellen.

Sollte diese Familie von der Politik keine deutliche (unverschwiegene) Hilfe erfahren, auch ihre immaeriellen Schäden der staatlich genehmigten Überflutungskatastrophe vom August 2010 zu bekommen, habe ich immer noch Plan B.
Anja, ich würd´ mich freuen, wenn du mit mir und allen anderen „in der Sache“ genau so offen umgehest, wie ich es tue. Gerade was du davon natürlich noch nicht gleich verstanden hast, bitte ich dich öffentlich zu erfragen. Und ich beantworte dir jede Frage dazu auch öffentlich. Es geht hier ja nun absolut nicht darum, eine alte Schulfreundin für irgendetwas unredlich einzuspannen. Nein, es geht doch um so viel mehr und auch für unser Land.
Wasser floss und fließt bergab und Gruß

Bodo Beier

P. S. Bei der SPD habe ich auch etwas ins Poesiealbum geschrieben, aber nicht so lang. Wie gesagt meiner Meinung nach wäre das ´ne Unterstützung, im Sinne unseres Rechtsstaates, wert und zwar von jeder Coleur.

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