Was Avaaz bisher heuer erreichte

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Liebe wunderbare Avaazer,

wenn ihr euch manchmal fragt, was unser Einsatz eigentlich bewirkt, oder wenn ihr einfach nur ein wenig Hoffnung und Zuversicht gebrauchen könnt, dann lest weiter!

Man kann kaum genug davon kriegen🙂.

Die Erfolge der Avaaz-Bewegung im Jahr 2016 (bis jetzt!)

Keine Jagd auf Finnwale

Jahrelang hat der skrupellose Millionär Kristjan Loftsson Hunderte von bedrohten Finnwalen abgeschlachtet. Damit ist jetzt Schluss! Zusammen mit vielen Verbündeten haben eine Million von uns die niederländische Regierung dazu gedrängt, ihn nicht in ihre Häfen zu lassen. Dann haben sich deutsche Avaaz-Mitglieder dafür eingesetzt, dass in ihrem Land das Gleiche passiert. Anschließend haben wir in der Karibik, wo Loftssons Schiff registriert war, einen medialen und politischen Wirbel ausgelöst. Nach jahrelangem Druck hat er die Jagd nun abgesagt!

„Der weltweite Druck der Avaaz-Gemeinschaft hat zweifelsohne eine große Rolle bei Loftssons Entscheidung gespielt.“
– Vanessa Williams-Grey, Whale and Dolphin Conservation

 

Keine Waffen mehr für Saudi-Arabien

Wenn es um Menschenrechte geht, ist Saudi-Arabien ein Alptraum. Nachdem das Land im Jemen Schulen und Krankenhäuser bombardiert hat, wurden in Europa Stimmen für ein Waffenembargo laut. Als die EU-Politiker dann unter dem Druck einflussreicher saudischer Lobbyisten einzuknicken drohten, sind 740.000 Avaaz-Mitglieder eingeschritten und haben die Parlamentarier mit Anrufen und Nachrichten überflutet. Und das mit Erfolg: Zum ersten Mal in der Geschichte hat ein westliches Parlament dafür gestimmt, Waffenverkäufe an Saudi-Arabien zu verbieten! Jetzt stehen auch andere Regierungen unter Druck, es Europa gleichzutun.

„Aus Schottland, Frankreich, dem Jemen — die Menschen haben uns angerufen und zum Handeln aufgefordert. Avaaz hat eine tragende Rolle dabei gespielt, diese Botschaft ins Europaparlament zu bringen.“
– Alyn Smith, Mitglied des Europaparlaments

 

Monsantos lukrativstes Gift stoppen

Monsantos Pflanzengift Glyphosat ist einfach überall und beschert dem Mega-Konzern riesige Gewinne. Doch als die UNO bekannt gab, dass es wahrscheinlich krebserregend ist, haben fast 1,5 Millionen von uns ein Verbot gefordert! Europa stand kurz davor, die Zulassung des Mittels für weitere 15 Jahre zu genehmigen, als Avaaz unsere Petition überreichte und Tausende von uns Eilnachrichten an unsere Regierungen sendeten. In letzter Minute brach in Europa die Unterstützung für die Genehmigung weg und die Europäische Kommission musste die Abstimmung verschieben! Wir werden den Druck so lange aufrechterhalten, bis wir das Verbot haben, das unser Planet braucht.

„Die Avaaz-Kampagne hat dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein und die Bedenken über Glyphosat zu verschärfen. Als Abgeordneter hat mir das bei meiner Arbeit an diesem Thema geholfen… Bleiben Sie in diesem Anliegen an unserer Seite“
– Dr. Pavel Poc, Mitglied des Europaparlaments und stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im Europaparlament

 

Erfolge für Palästina

Nachdem im Gazastreifen entsetzlich viele Zivilisten ums Leben gekommen waren, haben fast zwei Millionen von uns sechs große Unternehmen dazu aufgefordert, nicht mehr von der israelischen Militärbesetzung in Palästina zu profitieren. Unsere Bewegung hat Nachrichten an Geschäftsführer gesendet, Demos von London bis Ramallah abgehalten, sich mit Regierungsbeamten und Firmenvertretern getroffen und andere Länder dazu aufgefordert, ihre Verbindungen zu diesen Unternehmen zu beenden. Letzten Monat hatten bereits 3 der 6 Unternehmen einen Rückzieher gemacht! Dieses Vorgehen hat im Einsatz für Freiheit und Frieden Wirkung gezeigt.

„Die fast 2 Millionen Avaazer, die sich dem Einsatz angeschlossen haben und Unternehmen dazu auffordern, ihr Kapital aus der Besetzung abzuziehen, zeigen Israel, dass der öffentliche Druck zur Beendigung dieser Unterdrückung in den Mainstream übergeht.“
– Rabbi Alissa Wise, Stellvertretender Direktor, Jewish Voice for Peace

 

Verschwundene Flüchtlingskinder retten

Tausende syrische Flüchtlingskinder sind ohne ihre Eltern in Europa verschwunden und geraten ins Visier von Menschenhändlern. Deswegen haben 40.000 von uns gespendet, um Anwälte dabei zu unterstützen, diese Kinder zu finden, Rechtsbeistand zu leisten und sie in Sicherheit zu bringen. Dutzenden Kindern wird bereits geholfen. Diese Woche sind gerade drei Jungs in London angekommen und haben zum ersten Mal seit Monaten ihre Familien wiedergesehen!

„Ich kann kaum in Worte in fassen, wie dankbar ich euch allen bin. Aus tiefstem Herzen, vielen Dank.“
– Einer der Jungen, der in Großbritannien angekommen ist

 

Verbot von Genitalverstümmelung in Somalia

Der somalische Premierminister ist dem Beispiel von über einer Million Avaaz-Mitgliedern gefolgt und hat unsere Petition für ein vollständiges Verbot weiblicher Genitalverstümmelungunterzeichnet! Somalische Frauenrechtsexperten hatten uns gesagt, dass weltweiter Druck ihnen helfen könnte, ein Verbot weiblicher Genitalverstümmelung durchzusetzen. Doch wir hätten nie gedacht, dass der somalische Premierminister, der Außenminister und die engagierte Ministerin für Frauen- und Menschenrechte die Petition selber unterzeichnen würden! In Zusammenarbeit mit diesen führenden Politikern sowie mit UNICEF und Opfern von Genitalverstümmelung ist es nun wahrscheinlich, dass diese brutale Praxis, unter der 98 Prozent der somalischen Frauen leiden, illegal wird!

„Ich setze mich dafür ein, weibliche Genitalverstümmlung in Somalia durch Gesetze, politischen Dialog, Bildung und Beteiligung der Zivilgesellschaft zu verbieten.“
– Omar Abdirashid Ali Shamarke, somalischer Premierminister

Wie wir 2016 unser Licht in die Welt tragen

Diese Geschichten sind Teil einer tiefergreifenden Dynamik — dem Kräftespiel zwischen Angst und Liebe, Hoffnung und Verzweiflung, Ignoranz und Verständnis. Manchmal geht es bei Avaaz-Kampagnen darum, den hoffnungsvollen Geist unserer Bewegung in solche Situationen einzubringen, um sowohl in unserer Kultur als auch in unserer Politik einen Wandel zu bewirken. Hier findet ihr einige leuchtende Beispiele aus den letzten paar Monaten:

Griechische Helden und Heldinnen würdigen

Alkmini, ein Avaaz-Mitglied, war von den griechischen Fischern und Rentnern inspiriert, die tausende Flüchtlingsfamilien gerettet und umsorgt haben. Sie startete eine Petition, um diese stillen Helden für den Nobelpreis zu nominieren. Dann haben sich über 600.000 von uns ihrer Forderung angeschlossen und Desmond Tutu hat einen offiziellen Antrag von 230 führenden Akademikern an das Nobelpreiskomitee unterstützt. Diese bewegende Geschichte hat gezeigt, wie Menschlichkeit jede Angst besiegen kann. Und von der BBC bis zu CNN hat das weltweit in den Medien für Aufmerksamkeit gesorgt.

„In Zeiten, in denen Angst und Rassismus unsere Gesellschaften bedrohen und Europa seine Zäune hochzieht, hat die große Mobilisierung der Avaaz-Mitglieder die Stimme der Menschlichkeit in der ganzen Welt erklingen lassen“
– Matina Katsiveli, Mitgründerin des Leros Solidarity Network

 

Sklaverei in Guatemala

Nach Jahrzehnten haben 14 mutige Frauen ihr Schweigen gebrochen und sind vor Gericht den guatemaltekischen Generälen entgegengetreten, die sie als Sex-Sklavinnen missbraucht hatten. 40.000 Avaaz-Mitglieder aus ganz Lateinamerika haben ihnen bei ihrem schweren Gang in den Gerichtssaal mit herzerwärmenden Botschaften zur Seite gestanden. Und ihr Mut hat sich ausgezahlt: Zum ersten Mal wurden diese Generäle wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt.

„Ich habe mich über die solidarischen Nachrichten gefreut. Ich weiß, dass ich nicht alleine bin und ich wollte mein Gesicht zeigen, als ich hörte, dass es auf der ganzen Welt Menschen gibt, die mich unterstützen.“
– Doña Rosa, eine der Frauen

 

Köln

Nachdem Frauen in Deutschland in der Silvesternacht angegriffen wurden, machten sich Rassismus und Fremdenhass breit. Einige Flüchtlingsmänner reagierten darauf, indem sie als Zeichen des Respekts auf der Straße Blumen an Frauen verteilten. Um diese Geste zu erwidern und Solidarität und einen Willkommensgruß zum Ausdruck zu bringen, haben hundert Avaazerinnen in Köln Blumen an Flüchtlinge verteilt. Und ihr Video verbreitete sich wie ein Lauffeuer!

„Als Zeichen des Friedens haben männliche Flüchtlinge Blumen an Frauen verteilt. Als Avaaz-Mitglieder wollten wir diese mutige Geste erwidern und zeigen, dass wir Hass mit Menschlichkeit entgegentreten.“
– Maresa, Avaaz-Mitglied

Ach, solche Geschichten wärmen einem einfach das Herz, oder?

Das Verrückteste daran ist, dass dies nur ein Bruchteil dessen sind, was unsere Bewegung in den letzten paar Monaten geleistet hat!

Unser Einsatz bewegt etwas. Wir sehen Erfolge und zwar solche, die die Welt schaffen, die wir uns für unsere Kinder erträumen. Es gibt noch viel zu tun, doch jetzt können wir uns einen Moment nehmen, um für all die wunderbaren 43 Millionen Menschen in dieser Bewegung dankbar zu sein. Unser gemeinsamer Einsatz ist eine riesige Freude.

Danke, danke, danke.

Mit viel Liebe und Dankbarkeit,

Ricken, Alice, Ben, Maria Paz, Emily, Risalat, Mike, Lisa und das ganze Avaaz-Team.

PS — Was wir erreichen, ist zu einem großen Teil darauf zurückzuführen, dass wir zu 100 Prozent von kleinen Einzelspenden finanziert werden und kein Geld von Unternehmen, Regierungen, Stiftungen oder Großspendern annehmen. Um all das weiterhin möglich zu machen, könnt ihr hier klicken:
https://secure.avaaz.org/de/reportback_fr_16mar/?bRkufcb&v=74426&cl=9713330825

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