Ausbildung: Weltreligionen wollen in Deutschland mehr zusammenarbeiten

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Jüdische, islamische und christliche Theologen wollen künftig bei der Ausbildung geistlichen Nachwuchses in Deutschland kooperieren. Das haben das Potsdamer Rabbinerseminar Abraham Geiger Kolleg, das Institut für Islamische Theologie in Osnabrück und die evangelische Kirchliche Hochschule Wuppertal/Bethel beschlossen, teilte das Rabbinerseminar am Montag in Potsdam mit.

Die Kooperation sei ein weiterer Schritt, die Beziehungen zwischen den drei Europa prägenden Religionen zu stärken und sie miteinander ins Gespräch zu bringen.

Ziel sei es, den Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu begegnen. Die Überzeugung, dass die Zukunft der Religionsgemeinschaften von dialogfähigen Führungspersönlichkeiten abhänge, werde von allen drei beteiligten Institutionen geteilt. Das Abraham Geiger Kolleg gehe damit als „Motor des abrahamitischen Dialogs“ zwischen Juden, Christen und Muslimen in Deutschland einen „konsequenten weiteren Schritt“, betonte Rektor Walter Homolka.

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