Tausende Menschen demonstrieren in Hannover gegen TTIP

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Quelle: Unzensuriert

Für mehr Transparenz und wirtschaftliche Gerechtigkeit gingen am Samstag viele Menschen in Hannover auf die Straße Foto: Mehr Demokratie / wikimedia (CC-BY-SA 2.0)

Für mehr Transparenz und wirtschaftliche Gerechtigkeit gingen am Samstag viele Menschen in Hannover auf die Straße
Foto: Mehr Demokratie / wikimedia (CC-BY-SA 2.0)

Etwa 25.000 Menschen sind am Samstag in Hannover auf die Straße gegangen. Der Grund: das Freihandelsabkommen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen der EU und den USA. Am 25.04. trifft sich in Hannover der amerikanische Präsident Obama mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs. Sowohl die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt an dem Treffen teil, als auch Großbritanniens Premierminister David Cameron, der italienische Regierungschef Matteo Renzi und der französische Präsident François Hollande.

„Soppt TTIP“ und „Gib TTIP keine Chance“

Ein Bündnis von ca. 20 Verbänden hat zu Protestaktionen aufgerufen. Darunter waren Bauernverbände, Umwelt- und Naturschützer, Gewerkschaften, Atomkraft- und Fracking-Gegner und auch Gewerkschaften wie ver.di und IG Metall. Die Demonstration verlief friedlich. Die Teilnehmer trugen T-Shirts, mit der Forderung „Stoppt TTIP“ und Plakate trugen den Schriftzug „Gib TTIP keine Chance“. Neben der wirtschaftlichen Veränderung die ein solches Abkommen verursachen kann, sind die Menschen insbesondere auch deshalb besorgt, weil hinter verschlossenen Türen verhandelt wird. Es wird mangelnde Transparenz vorgeworfen. Viele deutsche Bundestagsabgeordnete wissen wohl selbst heute nicht, worüber ihre Regierung da gerade genau verhandelt.

TTIP soll weltgrößte Freihandelszone schaffen

Seit Juli 2013 wird über das TTIP-Abkommen innerhalb der Politik verhandelt. Dabei geht es um die Schaffung der weltweit größten Freihandelszone, die einen Verbrauchermarkt mit etwa 820 Millionen Menschen abdecken soll. Neben den USA und der EU sollen dabei auch Kanada, Mexiko, die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island in das Projekt mit einbezogen werden.

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