Die Visegrád-Gruppe als letzter Rettungsanker Europas

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Quelle: Unzensuriert

Bereits 1335 war die Burg von Visegrád Schauplatz zukunftsweisender mitteleuropäischer Politik. Foto: Wikimedia / Civertan / CC BY-SA 2.5

Bereits 1335 war die Burg von Visegrád Schauplatz zukunftsweisender mitteleuropäischer Politik.
Foto: Wikimedia / Civertan / CC BY-SA 2.5

Im Jahre 1335 trafen sich in der ungarischen Stadt Visegrád die Könige von Polen, Kasimir I. (als Herzog der III.), und Ungarn, Karl I., sowie der böhmische König Johann von Luxemburg, um Probleme Mitteleuropas zu erörtern und dementsprechend vertraglich zu lösen.

Kommentar von Unzensurix

So erwählte man diesen Ort als Namensgeber einer am 15. Februar 1991 gegründeten Gruppe, die heute aus den vier mitteleuropäischen Staaten Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn besteht. Nachdem die Erstziele, der EU- und der NATO-Beitritt, erreicht worden sind, fokussieren sich die Ziele der Visegrád-Gruppe heute neben gemeinsamen, wirtschaftlichen Interessen im Besonderen auf die Probleme des internationalen Terrorismus sowie der in Europa aus dem Ruder geratenen Migrationsproblematik.

Nein zu islamischen Wirtschaftsmigranten

Denn alle vier Staaten stehen zu dem von Deutschland geforderten dauerhaften Verteilungsautomatismus von sogenannten Flüchtlingen auf jeden EU-Staat mittels einer verpflichtenden Verteilungsquote mehr als skeptisch gegenüber und sehen nicht ein, weswegen man Wirtschaftsmigranten aus islamischen Staaten bei ihnen beherbergen sollte.

Der tschechische Präsident Miloš Zeman etwa, der die Flüchtlinge mit einem „Trojanischen Pferd“ verglich, sprach richtigerweise von einer „organisierten Invasion“ und erwies sich dabei als wirklicher Präsident seines eigenen Landes, als er klipp und klar meinte: „Dieses Land ist unser Land, es ist nicht für alle da und kann auch nicht für alle da sein.“ Und auch in Ungarn zeigt der Ministerpräsident Viktor Orbán, dass ihm die Meinung seiner Landsleute wichtig ist, wenn er über die Flüchtlingsquote abstimmen lassen möchte.

Auch Polen halt längst erkannt, dass die Laus im Schafspelz lauert und weigert sich zu Recht, nach den Terroranschlägen in Brüssel, Menschen aufzunehmen, deren Radikalisierungspotential nicht abschätzbar ist. So muss man wirklich froh sein, dass im zweiten Halbjahr 2016 die Slowakei die Ratspräsidentschaft übernimmt, weil auch deren Ministerpräsident Robert Fico eine gesunde Einstellung zu der derzeitige Islamisierung Europas zeigt und sich nicht dem Diktat Brüssels der islamischen Unterwanderung der EU beugt.

Kampf gegen diktatorische Unterdrückung

Natürlich existieren gerade unter den linken Intellektuellen, auch in Österreich, vorlaute Stimmen, die diesen vier Staaten eine Unsolidarität in europäischen Belangen vorwerfen, nur weil sie nicht im oktroyierten Gleichklang in einen islamisch dominierten Abgrund schreiten wollen. Doch gerade diese Länder haben erlebt, was es heißt, jahrzehntelang unter der Knute diktatorischer Unterdrückung durch die Sowjetunion zu leiden. Deswegen muss man es ihnen umso höher anrechnen, dass sie den Kampf gegen eine neuerliche Diktatur, dies sich beschönigend Europäische Union nennt, führen.

Österreich sollte sich daran ein Beispiel nehmen…, doch derzeit möchte man unser Land gar nicht in der Visegrád-Gruppe dabeihaben. Bei der überaus schwammigen Politik – von Herrn Kern gerade fortgesetzt – durchaus verständlich!

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