Führende Linksextremistin ist Kindergartenpädagogin

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Quelle: Unzensuriert

Karin Wilflingseder (links) tritt auf Demos gerne als Einpeitscherin der Linkswende auf. Beruflich ist sie Kindergartenpädagogin. Foto: elektrowuerstel / flickr (CC BY-ND 2.0)

Karin Wilflingseder (links) tritt auf Demos gerne als Einpeitscherin der Linkswende auf. Beruflich ist sie Kindergartenpädagogin.
Foto: elektrowuerstel / flickr (CC BY-ND 2.0)

Die extremistische Organisation „Linkswende“ schaffte es dieser Tage wieder einmal in die Schlagzeilen, weil sie für die in Österreich ansässigen Erdogan-Fans unter den Türken deren Solidaritäts-Aufmarsch mit dem gerade einem Putsch entkommenen Präsidenten organisierte. Vorwürfe aus dem linken Lage, dass sie damit rechtsextremen Organisationen wie den Grauen Wölfen den Boden bereite, prallten an der Linkswende ab.

Kleine, aber laute Organisation

Die Linkswende ist eine kleine, aber sehr rührige Organisation am linken Rand des politischen Spektrums. Ihre meist in gelb gehaltenen Schilder fehlen auf praktisch keiner Demonstration. Karin Wilflingseder ist unumstritten eine der bekanntesten Personen der und auch eine der Führungspersonen. Das bestätigt selbst die von der Grünen Bildungswerkstatt betriebene Seite „Stoppt die Rechten“, die Wilfingseder als zentrale Aktivistin der Linkswende bezeichnete.

Die Linkswende ist immer dann zur Stelle, wenn es gegen die FPÖ, Identitäre oder den Akademikerball geht. Aufgefallen ist die Organisation auch durch eine äußerst geschmacklose Diffamierung, als der norwegische Attentäter Breivik mit  FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache verglichen wurde. Die FPÖ klagte die Linkswende wiederholt, da diese des Öfteren vom normalen politischen Diskurs hin zu einem hetzerischen Kurs schwenkte. Der Richter gab der FPÖ mehrmals recht, was dazu führte, dass die Linkswende ihren alten Verein auflöste und jetzt als „Neue Linkswende“ und unter anderem Vereinsnamen agiert. Ansonsten hat sich am Auftreten allerdings nichts geändert.

Wilfingseder an der Spitze der Gewerkschaft

Besonders brisant ist allerdings, dass mit Karin Wilflingseder eine Kindergartenpädagogin als zentrale Figur in der linksextremen Szene agiert. Wilflingseder ist nicht nur eine einfache Kindergartenpädagogin, sondern sogar Vorsitzende der GPA-djp-Themenplattform der Elementar, Hort- und FreizeitpädagogInnen. Die GPA-djp ist die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier. Vorsitzender dieser Gewerkschaft ist niemand geringerer als SPÖ Nationalratsabgeordnete Wolfgang Katzian, der es scheinbar nicht bedenklich findet, wenn Kindergartenpädagogen auf Twitter schreiben, dass es auch für die „Staatsgewalt keinen Fußbreit gibt“.

Ob eine Extremistin wie Karin Wilflingseder bei der Erziehung von Kleinkindern wirklich an der richtigen Stelle ist, ist äußerst fraglich. Selbst schrieb sie im Vorjahr auf der Webseite der Linkswende jedenfalls einen Artikel mit dem Titel „Österreichs Kindergärten verdienen Besseres“.

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