ORF-Sommergespräch: Schnabl fiel HC Strache über 50 Mal ins Wort

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Quelle: Unzensuriert

HC Strache zu Gast bei den ORF-Sommergesprächen 2016 mit Susanne Schnabl. Foto: FPÖ

HC Strache zu Gast bei den ORF-Sommergesprächen 2016 mit Susanne Schnabl.
Foto: FPÖ

Zahlreiche Themen konnte FPÖ-Obmann HC Strache bei seinem ORF-Sommergespräch mit Moderatorin Susanne Schnabl – trotz ständiger Unterbrechungen – ansprechen. Zuerst allerdings dürfen die positiven Aspekte von der ORF-Diskussion hervorgehoben werden – sogar einer in eigener Sache.Unzensuriert.at hatte einen „Gastauftritt“. Fast 30 Sekunden lang wurde ein O-Ton des freiheitlichen EU-Delegationsleiters Harald Vilimsky aus einem Interview, das er dem TV-Magazin von Unzensuriert.at gab, eingespielt. Für Unzensuriert.at ist das freilich eine Anerkennung, dass nicht nur die schriftliche, sondern auch die eigene TV-Berichterstattung aufmerksam beobachtet wird.

HC Strache hat Chancen auf den Bundeskanzler

Ganz deutlich werden HC Strache mittlerweile Chancen eingeräumt, dass er Bundeskanzler werden wird. Die deutsche Journalistin Cathrin Kahlweit meinte im Laufe der Live-Ausstrahlung, dass die FPÖ so stark werden kann, dass sie mit einer kleineren Partei koalieren könne. Verblüfft hat sicherlich auch, dass der ORF gleich drei bekennende FPÖ-Wähler zu Wort kommen ließ, die auch bei der nächsten Wahl bei den Blauen das Kreuzerl machen würden.

Nicht jedem Mitbewerber wurde bis dato diese Ehre zuteil. Sowohl Frank Stronach als auch NEOS-Chef Matthias Strolz bekamen zu hören, wie sie ihre Wähler enttäuscht hätten. Auch Grünen-Chefin Eva Glawischnig hatte wohl wenig Freude damit, dass ihr ein ehemaliger Wähler attestierte, dass sie wegen ihrem „penetranten Draufpicken“ verschrecke und nicht das Format habe, in eine Regierung zu gehen. „Schlechte Personalwahl, betuliche Bravheit, vegan, artig, dafür brauche ich keine Partei“, hieß es von anderer Seite. Glawischnig kann es wohl keinem ihrer Wähler Recht machen. Die drei Wortspenden der FPÖ-Wähler über Strache hingegen überraschten sicher so manchen Zuseher.

Von der Themenauswahl – Arbeitslosigkeit,  Flüchtlingskrise, EU-Politik, Türkei, Islamismus bis hin zu Straches Kanzlerplänen – konnte sich der Chef der Freiheitlichen fühlen wie in einem Gespräch mit FPÖ-TV – wäre nicht Susanne Schnabl dem FPÖ-Obmann regelmäßig ins Wort gefallen. Sie dürfte es mindestens 56 Mal getan haben, wie Unzensuriert.at mitgezählt hat. Aus der Fassung brachte Schnabl Strache damit letztendlich nicht.

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